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Filmreihe: „film & gespräch“

LIEVALLEEN

Regie: Peter Wawerzinek, Steffen Sebastian

BRD 2019, Farbe, 90 Min

Fabrik Kino 2

      „film & gespräch“

      P R E S S E M I T T E I L U N G

       

       Am Mittwoch, 18. 3. um 19.30 Uhr zeigen wir den Film „LIEVALLEEN", der Regisseur Steffen Sebastian hat abgesagt.

      Rostock 1957: Die Eltern von Peter Wawerzinek und seiner Schwester Beate flüchten nach Westdeutschland und lassen beide Kinder allein zurück. Dort angekommen, erklären die Eltern ihre Kinder für tot. Peter kommt in die Obhut zweier Kinderheime. Seine Schwester Beate wird als nicht entwicklungsfähig eingeschätzt und in die Psychiatrie gesteckt. Jetzt - nach so vielen Jahren -  beginnt eine Suche nach der Mutter und der Kindheit. Und das ehemalige Heimkind Peter richtet für seine erste Heimerzieherin "Bani" ein Picknick im Gespensterwald von Nienhagen her. Unter Bäumen, an der Ostsee, reden sie über die Flucht der Eltern aus Rostock. Die Kinder hatten damals Glück, denn sie wurden von der Polizei vor dem Hungertod gerettet. Aber es erfolgte die Trennung der Geschwister, und im Film werden zwei Lebenswege sichtbar, die unterschiedlicher nicht sein können. Fast fünfzigjährig, besucht der Sohn seine leibliche Mutter in Westdeutschland und weiß sofort: Die Mutter ist bereits im Kind gestorben und die Traumata, die Verletzungen werden bleiben. Der beim letzten Filmkunstfest in Schwerin uraufgeführte Film ist beeindruckend und bedrückend zugleich. Er ist entstanden nach dem autobiografischen Roman "Rabenliebe" von Peter Wawerzinek für den er im Jahre 2010 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde. In jahrelanger Arbeit haben Peter Wawerzinek und Steffen Sebastian diesen Film gedreht. Steffen Sebastian wird den Film am 18. 3. in der Alten Kachelofenfabrik vorstellen. 

      Inhalt

      "Rostock 1957: Die Eltern von Peter Wawerzinek und seiner Schwester Beate flüchten nach Westdeutschland und lassen beide Kinder allein zurück. Dort angekommen, erklären die Eltern ihre Kinder für tot. Peter kommt in die Obhut zweier Kinderheime. Seine Schwester Beate wird als nicht entwicklungsfähig eingeschätzt und in die Psychiatrie gesteckt. Jetzt beginnt - nach so vielen Jahren - eine Suche nach der Mutter und der Kindheit." (Filmkunstfest Schwerin)

      Der Regisseur ist zum Gespräch anwesend!!

      Trailer

      Programm

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