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Eine erste Auswahl der Fotos vom 3. Neustrelitzer Naturfilmfestival MENSCH! NATUR!

Vor die Filmschau am Freitag war die Ausstellungseröffnung am Donnerstag vorausgestellt:




Der Hausherr und Festivalleiter, Horst Conradt (links) eröffnet die Vernissage, und die Leiterin des Kunsthauses Neustrelitz,
Stella Schüssler (zweite von links), stellt die Auswahljury für den Kunstwettbewerb vor.



(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Das jüngste Jurymitglied Johann Fabian wird für seine Mitarbeit mit einem Bonbonstrauß von Stella Schüssler belohnt.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)

Stella Schüssler vom Kunsthaus und Marieken Matschenz von der fabrik.galerie  stellen  den Wettbewerb vor und  verweisen auf "die überwältigende Resonanz" - mehr als 100 Arbeiten wurden eingereicht.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Marieken Matschenz erläutert die Arbeit des Gewinners des Wettbewerbs der 6- bis 10-Jährigen:
Jan Kruse, 9 Jahre alt, aus Roggentin.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Jan Kruse staunt selbst, was die Expertinnen zu seiner Pappskulptur zu sagen haben.


((Foto: Barbara Lüthi-Herrmann):


Jan Kruse ist - mit Fug und Recht - sehr stolz auf den 1. Preis, der mit einer Urkunde und einer Floßfahrt belohnt wird.


(Foto: Ute Köpke)


Ungebrochene Freude und reger Beifall für den Sieger.


(Foto: Ute Köpke)


Der 2. Platz bei den 6- bis 10-Jährigen geht an eine Gemeinschaftsarbeit der Klasse 4 aus der Sonderpädagogischen Förderschule Neustrelitz. Die Entscheidung für dieses Bild wird von Stella Schüssler erläutert.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Der 3. Platz der 6- bis 10-Jährigen ist eine Gruppenarbeit von Tabea, Ellen, Niklas, Franziska und Karla aus der Klasse 5 der Arche Schule in Waren.


Die Skulptur „Der Fischer“ wurde von Gianna Dietrich und Pia Derlat (11 und 13 Jahre) aus der Regionalen Schule „Jawaharlal Nehru“ Neustrelitz kreiert und mit dem 3. Platz in der Altersgruppe 11 bis 16 Jahre belohnt. 



Details ganz aus der Nähe: „Der Fischer“.


(Fotos: Barbara Lüthi-Herrmann)


Den 2. Platz bei den 11- bis 16-Jährigen verdient die Skulptur von Madlen Hummer, Klasse 8/2 der Sonderpädagogischen Förderschule Neustrelitz. Marieken Matschenz erklärt, warum.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Über den Sieg in der Kategorie 11 bis 16 Jahre kann sich die 11-jährige Mathilde Zoré aus Neubrandenburg freuen.



René Paegelow, Filmvorführer in den  fabrik.kinos, bereitet die Filme für die Vorführungen vor.
Immer noch überwiegend analoge Technik.


(Foto: Ute Köpke)


Der Film wird eingelegt in die legendäre TK 35.


(Foto: Ute Köpke)


Wir wünschen Gut Licht! Und Gut Ton!


(Foto: Ute Köpke)


Der Blumenstrauß aus dem Hause Gürtler fehlt nicht und lässt das Beste für den Jahrgang 2012 erwarten.
Kurz vor der Eröffnung des Filmfestivals steigt die Spannung.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Das Publikum strömt und "bringt die Kinos fast zum Überlaufen" - wie eine Journalistin treffend bemerkte.
Jedenfalls mußten entsprechend dem Andrang für den Eröffnungsfilm "Herz des Himmels, Herz der Erde" beide Kinos der Alten Kachelofenfabrik geöffnet werden.
Im Vordergrund Clara Burckner vom Basis-Film Verleih (rechts) und Bürgermeister Andreas Grund (2. von rechts). Der Stadtpräsident Andreas Butzki, MdL, war auch anwesend. Der eine oder andere Stadtvertreter wurde ebenfalls gesichtet.


(Foto: Ute Köpke)


Treffende und erbauliche Grußworte des Bürgermeisters von Neustrelitz, Andreas Grund (l.),  treffen auf das Wohlwollen des Schirmherrn des Festivals, Prof. Dr. Hans D. Knapp.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Erwartungsvolle Stimmung bei der Podiumsdiskussion zum Thema "Wasser – zu viel oder zu wenig?!“



(Fotos: Barbara Lüthi-Herrmann)


Der Journalist Reinhard Sobiech eröffnet die Podiumsdiskussion und stellt die fachkundigen Experten vor.
Mit informativen Fakten stimmte der Wissenschaftler Dr. Dietmar Mehl auf das Thema ein. (Hier leider nicht im Bild)
Im Bild am Podiumstisch: Hans Behn, Landwirt aus Faulenrost (links) und Ulrich Meßner, Leiter des Nationalparkamtes (rechts).


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Fachkundige Kontrahenten: die Rödliner Fischerin Sabine Reimer-Meißner (rechts) 
und der Leiter des Nationalparkamtes, Ulrich Meßner (links).


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Auf zur Exkursion zum Schweingartensee bei allerschönstem Herbstwetter.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Wasserexperte Joachim Kobel erläutert fachkundig die Lage. Die ZuhörerInnen sind beeindruckt bis nachdenklich.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Eine rege Diskussion folgt den Ausführungen von Joachim Knobel.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Ein Blick auf den Schweingartensee, der sich hier im Goldenen Herbst vortrefflich präsentiert.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Horst Conradt und Martin Geyer begrüßen die Gäste zum traditionellen "Regionalbuffet" in der fabrik.galerie


((Foto: Barbara Lüthi-Herrmann):


Martin Geyer, Restaurantleiter in der Alten Kachelofenfabrik, erläutert, was die Gäste an kulinarischen Genüssen zu erwarten haben.


(Foto:


Anke Goetsch, Mitglied der Vorbereitungsgruppe und Mitglied im Filmklub in der Alten Kachelofenfabrik
deutet deutlich an, wer hier gewonnen hat.


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)


Nun ist es "amtlich": Sparkassendirektor Thomas Hartung (rechts)  überreicht den mit 1.000 Euro  dotierten Hauptpreis: einen von der Sparkasse gesponserten Publikumsadler. Er bleibt im Gewahrsam von Horst Conradt, bis der Regisseur des  Siegerfilms , Werner Boote aus Wien, ihn in Neustrelitz auf einer gesonderten Preisverleihungsveranstaltung in Empfang nehmen wird. 


(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)

Die Begründung für den Preis:

In diesem Jahr geht der Publikumsadler des "Neustrelitzer Naturfilmfestivals MENSCH! NATUR! " nach Österreich. 

Der Regisseur Werner Boote erhält ihn für seinen Film „Plastic Planet“.

Boote, dessen eigener Großvater Pionier der Plastikindustrie war, recherchierte zehn Jahre lang über die Folgen dieser Errungenschaft.  Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Der  Film zeigt, dass Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.  Bootes bunter und rasanter Kinodokumentarfilm geht jeden an – eine überraschende, packende und aufrüttelnde Rundreise durch das Plastikzeitalter.
Alle Besucher dieses Film waren sich darin einig, dass dieser Film das Verhältnis von Mensch und Natur auf besonders überzeugende Weise thematisiert. Der Film regt zum Nachdenken auch über das eigene Verhalten an und vermittelt neue und interessante Informationen, waren sich die Gäste einig.   Mit ihrer Meinung, der Film sei „erschreckend“ gut und rüttele auf, stehen die Zuschauer am gestrigen Vormittag ganz bestimmt nicht alleine da. Auch die Erklärung einer Zuschauerin, dass man unbedingt junge Leute mit diesem Film konfrontieren sollte, wird nicht ungehört bleiben.

Der Preis, der von der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz gestiftet wurde,  ist mit 1000 Euro dotiert. 

Werner Boote, Jahrgang 1965, lebt in Wien. Er studierte Theaterwissenschaft, Publizistik und Soziologie und  an der Filmakademie. Lange Jahre war er Regieassistent bei Robert Dornheim und Ulrich Seidl: Seit 1993 macht er eigene Filme und zahlreiche Fernsehproduktionen.
Für seine Werke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so den Kurier Romy, den wichtigsten Fernsehpreis Österreichs, für seinen Film „Plastic Planet“.


Ulrich Meßner übergibt zur "treuhänderischen" Verwahrung den vom Nationalparkamt mit 300 Euro dotierten Publikumspreis, das Adlerei im Nest, für den besten Kurzfilm "Gefahr im Wald" von Jürgen Prediger.

(Foto: Barbara Lüthi-Herrmann)

Die Begründung für den Preis:
„Gefahr im Wald“ ist aus Sicht der Zuschauer der Kurzfilm, der die Auszeichnung  mit dem Adlerei verdient hat. Er ist witzig und humorvoll und regt trotzdem zum Nachdenken an, hieß es in den Begründungen des Publikums.
Der Kieler Jürgen Prediger setzte die Idee zu diesem Film  nach einem Gedicht von Robert Gernhardt bereits 1998 um. Jürgen Prediger war in der Kieler Kunst- und Kulturszene in vielen Projekten aktiv  und drehte mehrere Kurzfilme. Er verstarb 2008.
Die mit dem Preis verbundenen 300 Euro, die vom Nationalparkamt Müritz gestiftet wurden, sollen deshalb an eine regionale Naturschutzorganisation übergeben werden.