fabrik.intro (März)
Liebe Freunde unseres Kulturzentrums,
mehr als 20 Filme haben wir diesen Monat für Sie ausgewählt: aus Irland, Frankreich, Polen, UdSSR, DDR, BRD, Belgien, USA, Großbritannien, Chile, Saudi-Arabien und Argentinien: Ein vielfältiges Spektrum der Filmkulturen: Spielfilme, die als sog. Biopics, als Historienfilm oder Kostümfilm, als Dokumentarfilm, Stummfilm oder Musical produziert wurden und uns vom 16. Jahrhundert bis in die Neuzeit führen, und es sind Regisseurnamen zu finden wie Raoul Peck, Leonid Gaidai, die Brüder Dardenne, Julien Duvivier, Lothar Warnecke, Wim Wenders, Rainer Simon, Pablo Larrain, Christian Ziewer, Robert Thalheim oder Fathih Akin. Sie repräsentieren eine große Vielfalt der internationalen Filmkunst.
Dazu bieten wir Ihnen vier Filmgespräche, und es gibt die Filmreihen "Stummfilme mit Musikbegleitung", "DEFA-Werkschau Eberhard Esche/Rolf Ludwig", "film & whiskyverkostung", "film & kulinarisches", "Reihe Künstlerporträts", die Reihe "Die Erinnerung darf nicht enden", die neuen Reihen "Kino verbindet" und "Filmreihe zum Reformationsjubiläum".
Verwöhnen Sie also Ihre Ohren und Augen, den Gaumen und die Gehirnwindungen und lassen Sie es sich gut gehen bei uns: Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr fabrik.team

 

kino 1

LOVE & FRIENDSHIP
Irland/NL/Frankreich/USA 2016, Farbe, 93 Min., dt. Fassung, Regie: Whit Stillman, Darsteller: Kate Beckkindsale, Chloe Sevigny u.a.
Ende des 18. Jahrhunderts ist eine schöne Witwe ohne Rücksicht auf Verluste auf der Suche nach einer günstigen Partie sowohl für sich selbst als auch für ihre Tochter. … Delikate Adaption eines Briefromanfragments von Jane Austen, die als spritzige und temporeiche Gesellschaftskomödie rund um ein Spiel um Status, Zugehörigkeit, Lust und Liebe angelegt ist. "Eine brillante Jane-Austen-Adaption." (Berliner Zeitung) (läuft vom 2. bis 8. 3. jeweils um 18 Uhr)

Zum Bundesstart "film & gespräch"
DER JUNGE KARL MARX
Frankreich/BRD/Belgien 2016, Farbe, 118 Min.
Regie: Raoul Peck
Darsteller: August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps u.a.
Paris 1844: Der 26-jährige Karl Marx lebt mit seiner Frau Jenny im französischen Exil. Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den Bourgeois nur Verachtung übrig. Doch Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben … Zusammen mit Jenny erarbeiten die beiden Schriften, welche die Revolution entzünden soll, und es ist der Beginn einer Freundschaft, die die Welt veränderte. (läuft vom 2. bis 8. 3. jeweils um 20.15 Uhr - am 2. 3. mit anschl. Gespräch: "Ist Marx noch aktuell?" mit Hannes Thomas, Student und Torsten Koplin, MdL, Moderation: Horst Conradt)

FRANK ZAPPA - EAT THAT QUESTION
BRD/Frankreich 2016, teilw. s/w, 89 Min., OmU, Regie: Thorsten Schütte
"Collagenartiger Dokumentarfilm über den Musiker und Produzenten Frank Zappa (1940 - 1993), der zeitlebens als anarchistischer Zerstörer und entfesselter Hippie galt. … Vom ersten Fernsehauftritt bis zu den letzten Gesprächen kurz vor seinem Tod entfaltet sich eine einzigartige Karriere …" (filmdienst)
(läuft am 9. 3. um 20.15 Uhr und vom 12. bis 15. 3. jeweils um 18 Uhr)

DAS UNBEKANNTE MÄDCHEN
Belgien/Frankreich 2016, Farbe, 106 Min., Regie: Jean-Pierre und Luc Dardenne, Darsteller: Adèle Haenel, Olivier Bonnaud u.a.
Zwei Goldene Palmen haben sie bereits, die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne. Für den Coup des dritten Streichs hat es beim letzten Cannes-Auftritt zwar nicht gereicht, dafür bekam Hauptdarstellerin Adèle Haenel trotzdem reichlich Beifall. Sie spielt eine idealistische Ärztin, die sich schuldig fühlt am Tod einer jungen Schwarzen. Mit großem Einsatz macht sie sich auf die Suche nach der Identität dieses unbekannten Mädchens. Der Film überzeugt mit der behutsamen Verquickung von Krimi und Sozialkino. (läuft am 9. 3. um 18 Uhr und vom 11. bis 15. 3. jeweils um 20.15 Uhr)

"Stummfilm mit Live-Musikbegleitung"
PARADIES DER DAMEN
Frankreich 1930, s/w, 89 Min., Regie: Julien Duvivier, Darsteller: Dita Parlo, Ginette Maddie u.a.
Der Film basiert auf dem 1883 entstandenen, gleichnamigen Roman von Èmile Zola. Denise, eine Waise, geht nach Paris, um im Laden ihres Onkels Arbeit zu finden. Doch das prächtige Kaufhaus gegenüber, "Das Paradies der Damen", zerstört alle kleinen Geschäfte der Umgebung. Lucie Derain schrieb: "Ein soziales Zeitgemälde, gezeichnet mir großer Sorgfalt und erstaunlicher Poesie."
(läuft nur am 10. 3. um 19.30 Uhr - LIVE begleitet von Alexander Kraut - Piano + Hammond + Laptop-Orchester)

DIE SCHÖNEN TAGE VON ARANJUEZ
BRD/Frankreich/Portugal 2016, Farbe, 98 Min. Regie: Wim Wenders, Darsteller: Reda Kateb, Sophie Semin, Jens Harzer u.a.
Ein traumhafter Sommertag. Ein Garten. Eine grün umrankte Veranda. An einem Gartentisch von Bäumen umgeben, sitzen eine Frau und ein Mann. Es entspinnt ein Gespräch um sexuelle Erfahrungen, um Kindheitserinnerungen, um das Wesen des Sommers und darum, was Männer und Frauen unterscheidet, um weibliche Sicht und männliche Wahrnehmung. Mit "Die schönen Tage von Aranjuez" inszeniert Wim Wenders einen Film nach dem gleichnamigen Theaterstück von Peter Handke. Ein subtiles Spiel mit Fiktion und Fantasie und mit Gastauftritten von Nick Cave als Nick Cave und Peter Handke als Gärtner. (läuft am 16. und 17. und vom 19. bis 22. 3. jeweils um 18 Uhr)

LA LA LAND
USA 2016, Farbe, 128 Min., Regie: Damien Chazelle, Darsteller: Ryan Gosling, Emma Stone u.a.
Eine junge Schauspielanwärterin und ein Jazz-Pianist finden in Los Angeles zueinander, erleben den Höhenflug ihrer ersten Liebe, erfahren aber auch, daß sie für ihre Karriere auf der Bühne Opfer bringen müssen, um ihren Träumen näher zu kommen. Ein einfallsreich inszeniertes Jazz-Musical, das mit charmanten Darstellern, ausgefeilten Choreografien und beschwingten Songs begeistert und sich zu einer mitreißenden Hommage auf Los Angeles, das Kino und das Recht zu träumen verdichtet. (läuft am 16. und 17. und vom 19. bis 22. 3. jeweils um 20.15 Uhr)

"film & whiskyverkostung"
LANG LEBE NED DEVINE!
GB/IRLAND/USA 1998, Farbe, 91 Min., Regie: Kirk Jones
"Zwei irische Rentner versuchen, den Lottogewinn eines aus Freude über sein Glück verstorbenen Freundes zu erschleichen. Als der Betrug aufzufliegen droht, bitten sie ihr Dorf, die Lottogesellschaft zum Wohle aller gemeinschaftlich irrezuführen. Ein ideen- und temporeicher Film, der auf warmherzig- amüsante Weise Werte wie Liebe, Freundschaft und Solidarität zelebriert." (filmdienst) Ein glänzender Einstieg in einen Whisky-Abend. (läuft nur am 18. 3. mit anschl. Whiskyverkostung: Eintritt: 29 €)

"film & kulinarisches"
BRASSERIE ROMANTIEK
Belgien 2012, Farbe, 102 Min., dt. Fassung, Regie: Joel Vanhoebrouk, Darsteller: Filip Peeters, Koen De Bouw u.a.
Am Valentinsabend sind alle Tische reserviert, das Team in der Küche ist gut vorbereitet und gut gelaunt. Als erster Gast kommt ausgerechnet der frühere Liebhaber von Restaurant-Chefin Pascaline und fragt, ob sie in wenigen Stunden mit ihm nach Buenos Aires fliegen will, ihrem einstigen Sehnsuchtsort. Das sorgt für Chaos und einen Abend voller Überraschungen. Auch bei den Gästen schlagen die Gefühle Kapriolen, alte Paare trennen und neue finden sich. Charmante Dramödie über Paare am Wendepunkt der Liebe. (läuft vom 23. bis 28. 3. jeweils um 18 Uhr)

JACKIE
Chile/USA/Frankreich 2016, Farbe, 100 Min., Regie: Pablo Larrain
Darsteller: Natalie Portman, Peter Sarsgaard u.a.
Der Film ist ein facettenrreiches Porträt einer Ikone der 60er Jahre. Jacqueline Kennedy war ebenso berühmt wie mysteriös, eine Frau, die als Inkarnation von Stil und Chic in die Geschichte einging. Raffiniert verwebt Regisseur Pablo Larrain (NERUDA, s. ab 30. 3.) Vergangenheit und Gegenwart zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk. Oscar-Preisträgerin Natalie Portman zeigt in der Titelrolle einmal mehr, dass sie zu den herausragenden Schauspielerinnen unserer Zeit gehört. (läuft vom 23. bis 29. 3. jeweils um 20.15 Uhr)

Kino verbindet - "film & gespräch"
BARAKAH YOQABIL BARAKAH
- Barakah meets Barakah -
Saudi-Arabien 2016, Farbe, 88 Min.
arabisch mit deutschen Untertiteln, Regie: Mahmuoud Sabbagh, Darsteller: Hisham Fageeh, Fatima Al Banawi u.a.
Er ist ein städtischer Ordnungsbeamter in Dschidda, nicht wirklich aus bester Familie, sie eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen infolge des unerfüllten Kinderwunsches. Er ist außerdem Laiendarsteller, sie agiert als Zugpferd der Boutique ihrer flotten Adoptivmutter und ist als renitent-populäre Vloggerin unterwegs. Das Schicksal führt die beiden zusammen - in einer Umgebung, die jeder Form von "dating" feindlich gegenübersteht. Mit atemberaubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus. Ein Film für alle, die schon immer mal wissen wollten, was in Saudi-Arabien eigentlich sonst so los ist.
(läuft nur am 29. 3. um 18 Uhr im Kino 1 und anschl. Gespräch im Kino 2)

KUNDSCHAFTER DES FRIEDENS
BRD 2016, Farbe, 93 Min., Regie: Robert Thalheim, Darsteller: Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Winfried Glatzeder uva.
Eine Gruppe ehem. DDR-Spione wird vom BND reaktiviert, um sie auf Mission in ein Fantasieland auf dem Gebiet der einstigen Sowjetunion zu schicken. "Gelungene Agentenkomödie, die mit spielfreudigen ehem. DDR-Bürgern zu punkten weiß." (epdFilm) (läuft vom 30. 3. bis 5. 4. jeweils um 18 Uhr)

NERUDA
Chile/Argentinien/Frankreich/Spanien 2016, Farbe, 107 Min. Regie: Pablo Larrain ("Jackie") Darsteller: Gael Garcia Bernal, Luis Gnecco, Alfredo Castro, Mercedes Morán
"Mit seinem teilweise fiktiven Biopic, einem bildgewaltigen Vexierspiel, feiert Larrain den chilenischen Dichter Pablo Neruda, dessen großbürgerlichen Eskapaden er neue Seiten abgewinnt." (läuft vom 30. 3. bis 5. 4. jeweils um 20.15 Uhr)

kino 2

IN MEINEM KOPF EIN UNIVERSUM
Polen 2013, Farbe, 111 Min.
Regie: Maciej Pieprzyca
"Ein spastisch gelähmter junger Mann, der von seinen Eltern mit großer Liebe und Hingabe aufgezogen wurde, soll vor einer Kommission sein Menschsein beweisen. Der von realen Ereignissen inspirierte Film über die Nähe und verzweifelte Selbstfindung eines in seiner Innenwelt eingekerkerten Jungen schildert extrem eindringlich dessen Kampf um Selbstbestimmung. …" (filmdienst)
(läuft nur am 3. 3. um 20 Uhr)

Filmwunsch
IWAN WASSILJEWITSCH WECHSELT DEN BERUF
UdSSR 1973, Farbe, 91 Min., dt. Fassung, Regie: Leonid Gaidai, Darsteller: Juli Jakowlew, Leonid Kurawlljew u.a.
Mit Hilfe einer Zeitmaschine werden ein bürokratischer Hausverwalter und ein kleiner Ganove ins 16. Jahrhundert und auf den Thron von Iwan dem Schrecklichen versetzt, während der despotische Zar sich plötzlich im 20. Jahrhundert wieder findet. Eine Filmkomödie nach satirischen Motiven von Michail Bulgakow. (läuft nur am 4. 3. um 20 Uhr)

DEFA-Werkschau
"Eberhard Esche/Rolf Ludwig"
LEBEN MIT UWE
DDR 1974, Farbe, 102 Min.
Regie: Lothar Warneke
Darsteller: Eberhard Esche, Cox Habbema, Dieter Mann, Rolf Hoppe u.a.
"Ein Wissenschaftler hält am Tage seiner Promotion Rückschau auf sein Leben. Ein Ehefilm, der sich mit Konfliktsituationen auseinandersetzt, die aus dem Spannungsverhältnis Liebe, Familie und Beruf erwachsen. Ein thematisch interessanter Film in einer dramaturgisch unkonventionellen Inszenierung." (Lexikon des intern. Films) (läuft nur am 11. 3. um 20 Uhr)

DAS KALTE HERZ
BRD 2016, Farbe, 119 Min.
Regie: Johannes Naber, Darsteller: Frederic Lau, Henriette Confurius, Moritz Bleibtreu, Milan Peschel u.a.
"Anfang des 19. Jahrhunderts erleidet ein junger Köhler im Schwarzwald durch die Erniedrigungen reicher Bürger sowie eine unerfüllte Liebe zur schönen Tochter eines Glasmachers große Qualen. … Ein bild- und klanggewaltiger Märchenfilm, der die Vorlage von Wilhelm Hauff konsequent zur sozialkritischen Auseinandersetzung nutzt und zu einem spannenden, grimmig-düsteren Kino-Märchen macht." (filmdienst) (läuft am 17. und 18. 3. jeweils um 20 Uhr)

"film & gespräch"
In Zusammenarbeit mit der evang. Kirchengemeinde "Filmreihe zum Reformationsjubiläum" und DEFA-Werkschau "Eberhard Esche/Rolf Ludwig"
TILL EULENSPIEGEL
DDR 1975, Farbe, 102 Min.
Regie: Rainer Simon, Darsteller: Winfried Glatzeder, Cox Habbema, Eberhard Esche, Jörg Gudzuhn u.a.
Am Vorabend des Bauernkrieges (1524/25) zieht Till durch die Lande: ein Narr und Provokateur, der durch seine Possen und Streiche die Widersprüche und Grausamkeiten feudaler Gesellschaftsstrukturen aufzeigt. Die weltlichen wie geistlichen Mächtigen sucht er mit deren eigenen Mitteln zu schlagen, den einfachen Leuten versucht er die Augen zu öffnen. Eine bildstarke, auch nicht vor Derbheiten zurückschreckende Inszenierung. (läuft nur am 23. 3. um 19.30 Uhr mit anschl. Gespräch mit Pastor Feldkamp)

"Die Erinnerung darf nicht enden" -
Nachklapp zur Lesereihe Avi Primor
MICH KRIEGT IHR NICHT - DIE ABENTEUERLICHE ODYSSEE DES MANFRED WEIL
BRD 2016, Farbe, 118 Min,
Regie: Werner Müller unter der Schirmherrschaft von Avi Primor
Darf bei einem Film, der Flucht, Vertreibung, Internierung und den Holocaust zum Thema hat, gelacht werden? Es darf nicht nur, es geht gar nicht anders, wenn Manfred Weil erzählt. Mit seinem jüdisch-kölschen Humor berichtet er über seine Odyssee während der Zeit der Shoah. Die Dokumentation begleitet ihn auf seinen Reisen und gibt dabei einen Einblick in die Lage jüdischer Flüchtlinge und Verfolgter in Belgien, Frankreich und der Schweiz während der Nazizeit. Ein historisches Road-Movie der besonderen Art. (läuft am 24. 3. um 20 Uhr und am 25. 2. um 15.30 und um 20 Uhr)

"film & gespräch"
In Zusammenarbeit mit der evang. Kirchengemeinde "Filmreihe zum Reformationsjubiläum" -
DER TOD DES WEISSEN PFERDES
BRD 1985, Farbe, 92 Min.
Regie: Christian Ziewer
Darsteller: Peter Franke, Dietmar Schönherr, Ulrich Wildgruber, Udo Samel uva.
Bauernkrieg 1525. Betrug und Gewalt herrschen, das alte Recht soll nicht mehr gelten. Da schlägt Frömmigkeit in offenen Widerstand um. Mythos gegen Marktgesetz, Überlebenswille gegen Dogma. Geschichte einer Zeitenwende. (läuft nur am 30. 3. um 19.30 Uhr - mit anschl. Gespräch mit Pastor Feldkamp und dem Regisseur Christian Ziewer)

TSCHICK
BRD 2016, Farbe, 93 Min., Regie: Fatih Akin, Darsteller: Nand Batbileg, Tristan Göbel u.a.
Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf "Geschäftsreise" ist, verbringt der 14jährige Außenseiter Maik Klingenberg die Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt "Tschick" auf. Andrej Tschichatschow stammt aus Russland, kommt aus einem Hochhaus in Berlin-Marzahn - und hat ein geklautes Auto dabei. "Mit seiner Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs Romanbestseller zapft Fatih Akin den inneren Jugendlichen an und erzählt auf wunderbar altmodische und wahrhaftige Weise von der großen Freiheit eines Abenteuersommers im geklauten Lada durch ostdeutsche Szenarien." (epdFilm) (läuft am 31. 3. und 1. 4. jeweils um 20 Uhr)