fabrik.intro
Liebe Freunde unseres Kulturzentrums,
am 16. Februar ist Bruno Ganz im Alter von 77 Jahren gestorben. Er war einer der genialsten deutschsprachigen Schauspielkünstler. Wir zeigen aus diesem Anlaß am 22. +23. 3. "Brot und Tulpen" von Silvio Soldini aus dem Jahre 2000. Darin spielt Bruno Ganz den Kellner Fernando. Zuletzt war Bruno Ganz als Siegmund Freud in dem Film "Der Trafikant" zu sehen.
Anläßlich des "Internationalen Frauentags" präsentieren wir drei Filme: "Der Gipfel - Performing G20" und "Sankt Paulis starke Frauen - Reeperbahner*innen", beides Filme von Rasmus Gerlach sowie "RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit" von Betsy West und Julie Cohen.
Die Filmreihe "Vielfalt und Toleranz" enthält diesen Monat vier Filme, die uns zu den Straßenkindern nach Beirut, nach Berlin zu Migranten aus dem ehem. Jugoslawien, in den tiefsten Süden der USA der 60er Jahre und ins heutige Nairobi führen.
Lassen Sie sich ein auf die Vielfalt der deutschen und internationalen Filmkunst! Gehen Sie mit auf die Reise und schärfen Sie den Blick für die sehr verschiedenen Perspektiven auf die Welt. Nicht zuletzt werden uns dabei am 21. März die Preisträger des 9. "Neustrelitzer Naturfilmfestivals MENSCH! NATUR!" auf die Sprünge helfen: Sie erzählen von Staudamm-Projekten in Kenia und in Brasilien, die die Natur zerstören und Menschen in Existenznot bringen.
"Glück ist was für Weicheier" heißt der neue Film von Anca Miruna Lazarescu, der uns mit seinem leisen und feinen Humor, der Lakonie von Martin Wuttke und der burschikosen Sophie Rois auf gute Gedanken bringen kann: Diese "Hymne auf das Leben" eröffnete die letzten Hofer Filmtage und läuft bei uns ab dem 28. 3.
Wir wünschen viele interessante Stunden in unseren Kinos, der Galerie und der Kneipe! In der Galerie übrigens sehr passend zu den genannten vielfältigen Perspektiven eine Ausstellung ab dem 15. 3. mit Bildern von Usch Barthelmeß-Weller.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr fabrik.team

kino 1

ANDERSWO. ALLEIN IN AFRIKA
BRD 2018, Farbe, 103 Min.
Regie: Anselm Nathanael Pahnke
„15.000 Kilometer, 41 Tage, 15 Länder. Völlig auf sich alleine gestellt ist der Regisseur einmal quer durch Afrika gefahren - ausschließlich mit seinem Fahrrad. Entstanden ist eine intime, ebenso heitere wie mitreißende Reise-Dokumentation, die dem Kinobesucher, aus einem sehr persönlichen Blickwinkel heraus, die Vielfalt des afrikanischen Kontinents näherbringt.“ (programmkino.de)
(läuft vom 28. 2. bis 6. 3. jeweils um 18 Uhr)

DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS
GB/Schweden/USA/ 2017, Farbe, 100 Min.
Regie: Björn Runge
Darsteller: Glenn Close, Jonathan Pryce u.a.
„Binnen weniger Wochen erscheinen hierzulande zwei Filme über Frauen, die sich für den Erfolg ihrer berühmten Gatten haben in den Hintergrund rücken lassen, während sie die eigentliche Arbeit verrichtet haben. Erzählt „Colette“ noch ein echtes Schicksal nach, ist „Die Frau des Nobelpreisträgers“ zwar fiktiv, aber mindestens genauso ergreifend und trumpft obendrein mit einer Oscarwürdigen Glenn Close auf.“ (programmkino.de) „Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung, wobei der Film nicht nur die gesellschaftlichen Bedingungen Mitte des 20. Jahrhunderts, sondern auch die individuellen Charaktere als zentrale Faktoren ausmacht.“ (filmdienst)
(läuft vom 28. 2. bis 6. 3. jeweils um 20.15 Uhr und zusätzlich am 2. und 3.3. um 14 Uhr)

"Filmreihe Vielfalt und Toleranz"
CAPERNAUM - STADT DER HOFFNUNG
Libanon/Frankreich/USA 2018, Farbe, 123 Min., dt. Fassung
Regie: Nadine Labaki
Darsteller: Zain Al Rafeea, Yordanos Shiferaw u.a.
Ein Straßenkind in Beirut verklagt seine Eltern, weil sie es ohne Chance auf ein würdiges Leben in tiefste Armut geboren haben. Dies ist Libanons Einreichung zu den Oscars und ist der surreale Aufhänger für ein Drama von harschem Realismus, erzählt mit erstaunlicher Unmittelbarkeit und Authentizität. Der von einer großen Menschlichkeit getragene Film konfrontiert mit erschütterndem Elend. Ein ebenso bewegender wie kluger, weitgehend von Laienschauspielern grandios gespielter Film.
(läuft vom 7. bis 13. 3. jeweils um 20.15 Uhr und zusätzlich am 9. und 10. 3. um 14 Uhr)

Zum Weltfrauentag
RBG - EIN LEBEN FÜR DIE GERECHTIGKEIT
USA 2018, Farbe, 98 Min., dt. Fassung
Regie: Betsy West, Julie Cohen
Ruth Bader Ginsburg hat die Welt der amerikanischen Frauen verändert. Die heute 85-jährige Richterin stellt ihr Lebenswerk in den Dienst der Gleichberechtigung und derjenigen, die bereit sind, dafür zu kämpfen. 1993 wurde sie als zweite Frau an den Supreme Court der USA berufen und hält dort eisern die Stellung. Nach der Wahl Donald Trumps entschied sie sich gegen Rückzug und Ruhestand. Mit brillantem Verstand und Leidenschaft bleibt sie gerade jetzt eine unverzichtbare Inspiration für die politische Kultur der USA und der Welt. "... ein lohnender Film und eine gute Gelegenheit, eine überaus scharfsinnige Frau kennenzulernen." (programmkino.de)
(läuft vom 9. bis 13. 3. jeweils um 18 Uhr)

"Filmreihe Vielfalt und Toleranz"
BALKAN DREAMS - EIN LEBEN IM 9/16 TAKT
BRD 2016, Farbe, 93 Min., teilw. OmU
Regie: Gianluca Valledro
"Ein ungewöhnliches Projekt ist dieser Film: Eine Langzeitdokumentation, für die Gianluca Vallero über einen Zeitraum von fünf Jahren immer wieder mit Migranten aus dem ehem. Jugoslawien zusammentraf, die seit Jahren in Berlin leben, fast alle einen deutlichen Bezug zur Musik ihrer Heimat haben, vor allem aber ganz gewöhnliche Menschen mit ganz gewöhnlichen Träumen sind." (programmkino.de) Wir bekommen einen tiefen Einblick in die "Jugo-Gesellschaft" in Deutschland, 20 Jahre nach dem Ende des letzten Balkankriegs und 50 Jahre nach dem Anwerbeabkommen zwischen der BRD und Jugoslawien.
(läuft vom 15. bis 20. 3. jeweils um 18 Uhr)

"Filmreihe Vielfalt und Toleranz"
GREEN BOOK - EINE BESONDERE FREUNDSCHAFT
USA 2018, Farbe, 131 Min., dt. Fassung
Regie: Peter Farrelly
Darsteller: Viggo Mortensen, Mahershala Ali, Linda Cardellini u.a.
"Die stärksten Storys schreibt bekanntlich das Leben. So wie diese um einen latent rassistischen Einfaltspinsel, der in den 60er Jahren als Chauffeur für einen sehr gebildeten, schwarzen Musiker anheuert. Die Tour führt in den tiefsten Süden der USA - und in die Abgründe der alltäglichen Diskriminierung. Aus dem ungleichen Duo werden alsbald ziemlich beste Freunde. ... In zynischen Zeiten von Hass und Häme, werden humanistische, bewegende Filme zu publikumsträchtigen Leuchttürmen auf der Leinwand. Vergnüglichstes Arthaus-Kino in Bestform!" (programmkino.de)
(läuft vom 14. bis 20. 3. jeweils um 20.15 Uhr und zusätzlich am 16. und 17. 3. um 14 Uhr)

"film & gespräch"
PREISVERLEIHUNG 9. Neustrelitzer Naturfilmfestival MENSCH! NATUR!
Die Preise werden überreicht an die Publikumssieger Katja Becker für ihren Kurzfilm UNTIL THE LAST DROP und
Martin Keßler für seinen Langfilm COUNT DOWN AM XINGU
UNTIL THE LAST DROP (BRD 2017, 12 Min.) beschreibt eine ungewöhnliche Reise eines kenianischen Musikers durch eine atemberaubende Landschaft Nordkenias. Wofür diese Reise? Der Turkana-Wüstensee ist durch den Bau eins Staudamms in großer Gefahr! Katja Becker wird uns Auskunft geben.
COUNT DOWN AM XINGU (BRD 2016, 95 Min.) führt uns zum drittgrößten Staudamm der Welt "Bel Monte" am Amazonasfluss Xingu. Dafür wurden der Urwald gerodet, Fischer und Indigene vertrieben, 40.000 Menschen zwangsumgesiedelt - für Strom der multinationalen Aluminiumkonzerne und das Schwellenland Brasilien. Martin Keßler ist anwesend und wird auch über die neuesten Ereignisse in Brasilien berichten, die ökologischen und die politischen.
(läuft nur am 21. 3. um 19 Uhr !!!)

"Filmreihe Vielfalt und Toleranz"
RAFIKI
Kenia/Südafrika/BRD/Niederlande/Frankreich/Norwegen/Libanon 2018, Farbe, 82 Min., OmU
Regie: Wanuri Kahiu
Darsteller: Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva u.a.
"In einem quirligen Viertel von Nairobi verlieben sich zwei Frauen ineinander. Trotz aller Schikanen durch Familie, Kirche und die lokale Gemeinschaft deutet der grundoptimistische Film, der auf die Ausstrahlung, Stärke und Schönheit der Frauen setzt, auf eine hoffnungsvolle Zukunft hin. Der hinreißende Film entwirft ein emphatisch-fröhliches Bild von Afrika. Die Verbindung aus afrikanischem Feminismus, lokaler Tradition und Pop knüpft an Elemente des Afrofuturismus an und entwickelt eine eigenständige Ästhetik." (filmdienst)
(läuft am 22. und vom 24. bis 27. 3. jeweils um 18 Uhr)

"Reihe Künstlerporträts"
FRÜHES VERSPRECHEN
Frankreich 2017, Farbe, 131 Min. dt. Fassung
Regie: Eric Barbier
Darsteller: Charlotte Gainsbourg, Pierre Niney u.a.
Der Film nach Roman Garys Autobiographie ist in jeder Hinsicht faszinierend, eine wunderbar humorvolle Liebeserklärung an seine Mutter Nina. Ein aufwendiges Biopic über das bunte Leben dieses berühmten französischen Schriftstellers und Diplomaten und dem einzigartigen Band zu seiner verrückt-liebevollen Mutter Nina. Eine ausgezeichnete Romanadaption mit zwei herausragenden Hauptdarstellern.
(läuft am 22. und vom 24. bis 27. 3. jeweils um 20.15 Uhr und zusätzlich am 23. 3. um 14 Uhr)

"Stummfilm mit Musikbegleitung"
JUHA
Finnland 1998, s/w, 77 Min.
Regie: Aki Kaurismäki
Darsteller: Sakari Kuosmanen, Kati Outinen u.a.
"Ein Stummfilm nach einem finnischen Nationalepos. Erzählt wird die Geschichte eines verheirateten Paares, dessen makelloses Glück durch einen Verführer aus der Großstadt zerstört wird, indem er die Frau in seinen Animierbetrieb lockt und eine Tragödie herbeiführt." (filmdienst) Mit der für Kaurismäki charakteristischen Schlichtheit zeigt "Juha" was man alles nicht braucht, um großes Kino zu machen.
(läuft nur am 23. 3. um 19.30 Uhr mit der Live-Musikbegleitung von Alexander Kraut mit Klavier, Orgel, Synthy ...)

GLÜCK IST WAS FÜR WEICHEIER
BRD 2018, Farbe, 95 Min.
Regie: Anca Miruna Lazarescu
Darsteller: Elle Frey, Martin Wuttke, Christian Friedel, Sophie Rois u.a.
"Düstere Gedanken prägen das Leben der zwölfjährigen Jessica, die zudem noch an allerlei Zwangsstörungen leidet. Sie ist die Hauptfigur in Anca Miruna Lazarescus 'Glück ist was für Weicheier', der sich mit erstaunlicher Souveränität zwischen satirischen und dramatischen Momenten bewegt und dabei vom Sterben, aber vor allem vom Leben erzählt." (programmkino.de) "Feiner Humor und ein großartiges Ensemble zeichnen diesen Film aus." (epdFilm) "Eine Hymne auf das Leben" (Hofer Filmfestspiele)
(läuft vom 28. 3. bis 3. 4. jeweils um 18 Uhr)

MARIA STUART, KÖNIGIN VON SCHOTTLAND
GB 2018, Farbe, 124 Min., dt. Fassung
Regie: Josie Rourke
Darsteller: Saoirse Ronan, Margot Robbie u.a.
"Im Jahr 1561 kehrt Maria Stuart in ihre Heimat zurück, erst 18 Jahre alt, aber schon Witwe und Königin von Schottland. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Frankreich, wo sie zur Stärkung der Bande mit dem Dauphin von Frankreich verheiratet war, der 1560 starb. Eine sehr moderne, feministisch geprägte Lesart des Lebens der legendären Maria Stuart - atemberaubend ästhetisch und hervorragend besetzt." (programmkino.de) "In ihrem Kinodebüt macht Josie Rourke zusammen mit Saoirse Ronan und Margot Robbie die höfischen Intrigen des 16. Jahrhundert zu einem Politthriller, der bis in die Amtszeiten von Maggie Thatcher und Angela Merkel hineinstrahlt." (epdFilm)
(läuft vom 28. 3. bis 3. 4. jeweils um 20.15 Uhr und zusätzlich am 30.und 31. 3. um 14 Uhr)

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SILLY – FREI VON ANGST
BRD 2017, Farbe, 114 Min.
Regie: Sven Halfar
Dokumentarfilm über Tournee-Vorbereitungen der Rock-Band Silly, die in der DDR mit der damaligen Sängerin Tamara Danz große Erfolge feierte. Zehn Jahre nach deren Tod stieß die Schauspielerin Anna Loos als Leadsängerin zur Band, um die sich der Film vorrangig dreht.
(läuft am 1. und 2. 3. jeweils um 20 Uhr)

Zum Weltfrauentag
DER GIPFEL - PERFORMING G20
BRD 2017, Farbe, 77 Min.
Regie: Rasmus Gerlach
Anfang Juli 2017 taucht Rasmus Gerlach mit einem Team von fünf Kamera-Leuten tief in das Protest-Geschehen rund um den G20-Gipfel in Hamburg ein und dreht einen persönlichen Film. Auf den Straßen finden Protest-Perfomances als neue Form des Demonstrierens viel Anklang. Doch die bunten Szenen werden bald von den Bildern der Gewalt-Eskalation überschattet. Die berühmteste Performance lieferte "Die Frau auf dem Panzer" ab. Sie wurde, um ihre Performance zu beenden, sogar aus nächster Nähe von Polizisten mit Pfefferspray beschossen, von der Polizei hinter einen Wasserwerfer gezerrt und mißhandelt. Diese Aktion ist die Schlüsselszene des Films, der hauptsächlich Demonstrationskunst von Frauen enthält.
(läuft am 7. 3. um 18 Uhr im Kino 1 und am 8. 3. um 20 Uhr im Kino 2)

Zum Weltfrauentag
SANKT PAULIS STARKE FRAUEN - REEPERBAHNER*INNEN
BRD 2018, Farbe, 82 Min.
Regie: Rasmus Gerlach
Das besondere Flair von St. Pauli hat viele spannende Frauen angelockt, die als Wirtinnen, Musikerinnen oder auch Nonne ihren Kiez maßgeblich mitgestalten. Die Spannbreite der wunderbaren Frauen, die Ras­mus Gerlach für sein ungewöhnliches St. Pauli­-Por­trät getroffen hat, reicht von Burlesque-­Performerin Eve Champagne über die legendäre Kneipenwirtin Rosi von "Rosis Bar" und ihr junges Gegenstück Betty Kup­sa, „Barfrau des Jahres 2016”, bis hin zu Franca Cuneo, Chefin des 1905 von ihrer Familie gegründeten, legendären Italieners in der Davidstraße. Sie und viele mehr sind mit Herz und Seele Reeperbahnerinnen und haben ein liebevoll ab­geklärtes Verhältnis zum bunten Treiben rings um sie herum.
(läuft am 7. und 9. 3. um 20 Uhr im Kino 2 sowie am 8. 3. um 18 Uhr im Kino 1)

"Filmreihe Rolf Hoppe"
KARLA
DDR 1965-66, s/w, 128 Min.
Regie: Herrmann Zschoche
Darsteller: Jutta Hoffmann, Jürgen Hentsch, Rolf Hoppe u.a.
"Karla Blume, eine engagierte junge Lehrerin, versucht an einer Schule in einer Kleinstadt im Norden der DDR ihre Schüler zu selbständigem Denken anzuhalten, indem sie die Lehrinhalte hinterfragt. Nach einer Stunde über Theodor Fontane, der nach offizieller Version der DDR als 'linker Flügelmann' zu gelten hat, gerät sie in Konflikt mit dem dogmatischen Direktor. Der Film beschreibt das Ringen junger Menschen nach Wahrheit und den sehnlichen Wunsch, diese Wahrheit auch sagen und leben zu können. Sehr glaubwürdig ist der Film auch durch den Charme der Hauptdarsteller und Rolf Hoppe als Lehrer Eifler." (filmdienst)
(läuft am 15. und 16. 3. jeweils um 20 Uhr)

In memoriam Bruno Ganz
BROT UND TULPEN
Italien 2000, Farbe, 118 Min., dt. Fassung
Darsteller: Bruno Ganz, Licia Maglietta
"Melancholisch-beschwingte Komödie, die normale Menschen in den Mittelpunkt stellt und dies liebevoll zeichnet. Präzise beobachtete Details, witzige Dialoge, eine klare Bildersprache und die ausgezeichneten Darsteller (Bruno Ganz als Kellner Fernando) machen den Film zu einem amüsanten Exkurs über die Zufälle des Lebens und der Liebe. " (filmdienst)
(läuft am 22. und 23. 3. jeweils um 20 Uhr)

"RussischDok #21"
4 KURZFILME VON GALLINA KRASNOBOROVA:
1) MARIJSKAIA MOLITVA/MARIE-GEBET, 2011, 26 Min.
Der Film handelt von Weltanschauung, Poesie und Philosophie der Mari, die in der Permer Region leben.
2) STARUKHI/ALTE FRAUEN, 2015, 25 MIN.
Fröhliche alte Frauen mit traurigen Augen erzählen von ihrem schwierigen Leben - von Kindern, Krankheiten, Männern und Lieblingsliedern.
3) BESSONITSA/SCHLAFLOSIGKEIT, 2007, 13 Min.
Filmskizze über die Stadt, die in den Weißen Nächten nicht einschlafen kann. Petersburg und seine Geister.
4) DEVYAT' ZABYTYKH PESEN/NEUN VERGESSENE LIEDER, 2008, 20 Min.
Eine filmische Parabel über die Komi-Permiaken, das Volk, das scheinbar vor unseren Augen seine traditionelle Kultur verliert, und seine unsterbliche Seele, die in den Volksliedern weiterlebt.
(laufen nur am 28. 3. um 20 Uhr)

"Reihe Künstlerporträts"
GRACE JONES: BLOODLIGHT AND BAMI - DAS LEBEN EINER IKONE
Irland/GB 2017, Farbe, 120 Min., dt. Fassung
Regie: Sophie Fiennes
"Amazing Grace nennen ihre Fans die aus Jamaika stammende Grace Jones, die seit den späten 70er Jahren als Model, Sexsymbol, Sängerin, Diva und vor allem Ikone berühmt ist und nun von Sophie Fiennes auf impressionistische, faszinierende Weise porträtiert wird." (programmkino.de)
(läuft am 29. und 30. 3. jeweils um 20 Uhr)