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Trailershow
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kino 1

JACKIE
Chile/USA/Frankreich 2016, Farbe, 100 Min., Regie: Pablo Larrain
Darsteller: Natalie Portman, Peter Sarsgaard u.a.
Der Film ist ein facettenrreiches Porträt einer Ikone der 60er Jahre. Jacqueline Kennedy war ebenso berühmt wie mysteriös, eine Frau, die als Inkarnation von Stil und Chic in die Geschichte einging. Raffiniert verwebt Regisseur Pablo Larrain (NERUDA, s. ab 30. 3.) Vergangenheit und Gegenwart zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk. Oscar-Preisträgerin Natalie Portman zeigt in der Titelrolle einmal mehr, dass sie zu den herausragenden Schauspielerinnen unserer Zeit gehört. (läuft vom 23. bis 29. 3. jeweils um 20.15 Uhr)

Kino verbindet - "film & gespräch"
BARAKAH YOQABIL BARAKAH
- Barakah meets Barakah -
Saudi-Arabien 2016, Farbe, 88 Min.
arabisch mit deutschen Untertiteln, Regie: Mahmuoud Sabbagh, Darsteller: Hisham Fageeh, Fatima Al Banawi u.a.
Er ist ein städtischer Ordnungsbeamter in Dschidda, nicht wirklich aus bester Familie, sie eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen infolge des unerfüllten Kinderwunsches. Er ist außerdem Laiendarsteller, sie agiert als Zugpferd der Boutique ihrer flotten Adoptivmutter und ist als renitent-populäre Vloggerin unterwegs. Das Schicksal führt die beiden zusammen - in einer Umgebung, die jeder Form von "dating" feindlich gegenübersteht. Mit atemberaubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus. Ein Film für alle, die schon immer mal wissen wollten, was in Saudi-Arabien eigentlich sonst so los ist.
(läuft nur am 29. 3. um 18 Uhr im Kino 1 und anschl. Gespräch im Kino 2)

KUNDSCHAFTER DES FRIEDENS
BRD 2016, Farbe, 93 Min., Regie: Robert Thalheim, Darsteller: Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Winfried Glatzeder uva.
Eine Gruppe ehem. DDR-Spione wird vom BND reaktiviert, um sie auf Mission in ein Fantasieland auf dem Gebiet der einstigen Sowjetunion zu schicken. "Gelungene Agentenkomödie, die mit spielfreudigen ehem. DDR-Bürgern zu punkten weiß." (epdFilm) (läuft vom 30. 3. bis 5. 4. jeweils um 18 Uhr)

NERUDA
Chile/Argentinien/Frankreich/Spanien 2016, Farbe, 107 Min., Regie: Pablo Larrain ("Jackie"), Darsteller: Gael Garcia Bernal, Luis Gnecco, Alfredo Castro, Mercedes Morán
Mit seinem teilweise fiktiven Biopic, einem bildgewaltigen Vexierspiel, feiert Larrain den chilenischen Dichter Pablo Neruda, dessen großbürgerlichen Eskapaden er neue Seiten abgewinnt. Eine geniale Kombination aus Leben, Legende, Poesie und Mythos … Ein dichtes, meisterhaft umgesetztes Kinostück!
(läuft vom 30. 3. bis 5. 4. jeweils um 20.15 Uhr)

Preview vor dem Bundesstart
am 2. 4. um 11 Uhr:
Der Regisseur ist zum Gespräch im Kino!
NEBEN DEN GLEISEN
BRD 2016, Farbe, 85 Min.
Regie: Dieter Schumann
Mitten auf dem Bahnhofsvorplatz von Boizenburg steht ein in die Jahre gekommener Kiosk, der von 5 bis 22 Uhr geöffnet ist. Er dient als Stammkneipe für Schichtarbeiter aus den Schlachthöfen, Arbeitslose, Taxifahrer und Rentner. Im Laufe des Jahres kommen Tausende Flüchtlinge hier vorbei, die ins nahe gelegene Erstaufnahmelager wollen. Der Film eröffnet wahrhaftige Einblicke in das Leben von Menschen, die offen und direkt über ihren Frust, aber auch über ihre Sehnsüchte und Hoffnungen reden. "Lobende Erwähnung" der Jury auf dem internationalen Dokumentarfilmfestival DOK Leipzig. (läuft am Di 2. 4. um 11 Uhr mit anschl. Gespräch und vom 6. bis 12. 4. jeweils um 18 Uhr)

THE SALESMAN
Iran/Frankreich 2015, Farbe, 123 Min., dt. Fassung, Regie: Asghar Farhadi
Das von subtilen Metaphern durchwebte Beziehungsdrama reflektiert die Probleme eines gebildeten Paares aus dem iranischen Mittelstand. "Ein Ehekrimi von großer emotionaler Wucht - auf alle Fälle sehenswert." (ZDF) (läuft vom 6. bis 12. 4. jeweils um 20.15 Uhr)

Wegen der grossen Nachfrage nochmal
DER JUNGE KARL MARX

Frankreich/BRD/Belgien 2016, Farbe, 118 Min., Regie: Raoul Peck
Darsteller: August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps u.a.
Paris 1844: Der 26-jährige Karl Marx lebt mit seiner Frau Jenny im französischen Exil. Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den Bourgeois nur Verachtung übrig. Doch Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben … Es ist der Beginn einer Freundschaft, die die Welt veränderte. (läuft vom 13. bis 19. 4. jew. um 18 Uhr)

MOONLIGHT
USA 2016, Farbe, 111 Min., dt. Fassung, Regie: Barry Jenkins, Darsteller: Trevante Thodes, Ashton Sanders u.a.
"Ein sensibler afroamerikanischer Junge wächst in Liberty City auf, einem 'Problembezirk' Miamis, wobei die Crack-Sucht seiner Mutter und die Schikanen von Gleichaltrigen, die ihn mobben, sein Leben überschatten. Ein Dealer nimmt sich seiner an und wird zum Vaterersatz, doch die demonstrative Männlichkeit, die er dem Jungen vorlebt, bringt weitere Konflikte. Der bildgewaltige, herausragend gespielte Film besticht durch seine Sensibilität gegenüber den Gefühlen der Figuren ebenso wie durch sein Gespür für ihre Lebenswelt, wobei er präzise Milieuschilderung mit dem Sinn für die Schönheit des Lebens verbindet." (filmdienst) "Moonlight" gewann den Oscar als bester Film. (läuft vom 13. bis 19. 4. jeweils um 20.15 Uhr)

"film & kulinarisches"
NICHT DRAN DENKEN
Italien 2007, Farbe, 104 Min., dt. Fassung, Regie: Gianni Zanasi, Darsteller: Valerio Mastandrea, Anita Caprioli u.a.
Ein Punkrock-Musiker Mitte 30 kehrt nach beruflichen wie privaten Tiefschlägen aus Rom in die norditalienische Provinz zu seiner Familie zurück. Dort erwarten ihn nach der liebevollen Aufnahme weitere Probleme, weil sein Bruder das Familienunternehmen auf den finanziellen Ruin zusteuert. Ebenso tiefgründige wie unterhaltsame Familienkomödie - ideal für den Beginn eines kulinarischen Abends. (läuft vom 20. - bis 25. 4. jeweils um 18 Uhr)

ELLE
Frankreich/BRD/Belgien 2016, Farbe, 126 Min., dt. Fassung, Regie: Paul Verhoeven, Darsteller: Isabelle Huppert, Laurent Lafitte u.a.
"Eine von Isabelle Huppert grandios verkörperte, erfolgreiche Unternehmerin wird in ihrer Villa vergewaltigt und lässt sich daraufhin auf eine Affäre ein. Dabei verschwinden außer der Grenze zwischen Opfer und Täter auch die Genres. Der Thriller wird zur bitterbösen Gesellschaftssatire." (epdFilm) "'Elle' erzählt von einer Vergewaltigung, von Rache und Moral, von Macht und Unterwerfung - und das auf atemberaubende Weise." (Der Spiegel) (läuft vom 20. bis 26. 4. jeweils um 20.15 Uhr)

Filmreihe "Kino verbindet"
“film & gespräch"
DIE LETZTEN MÄNNER
VON ALEPPO

Dänemark 2016, Farbe, 110 Min., OmU, Regie: Feras Fayyad, Jteen Johannessen
Dokumentarfilm über zwei Syrer aus Aleppo, die als Mitglieder der Freiwilligenorganisation „White Helmets“ nach Überlebenden in den bombardierten Gebäuden der Stadt suchen oder Tote bergen. … selbstlose Helfer und ihr tragischer Einsatz angesichts von Tod und Zerstörung. (läuft nur am 26. 4. um 18 Uhr im Kino 1 und anschl. Gespräch im Kino 2)

"Filmreihe Vielfalt und Toleranz"
TOUR DE FRANCE
Frankreich 2016, Farbe, 95 Min., OmU
Regie: Raschid Djanidani
Darsteller: Gérard Depardieu, Sadek u.a.
Ein Rapper aus Paris muss für eine Weile untertauchen und verdingt sich als Fahrer eines kleinbürgerlichen Handwerkers mit rechtskonservativen Ansichten. Gemeinsam kutschieren sie auf den Spuren des Malers Claude Joseph Vernet durch Frankreich. Es entwickelt sich so etwas wie Respekt, und ihre Konflikte münden in ein Plädoyer für Toleranz und Neugier auf kulturell fremde Perspektiven. (filmdienst) (läuft vom 28. 4. bis 4. 5. jeweils um 18 Uhr)

"Filmreihe Vielfalt und Toleranz"
DIE ANDERE SEITE
DER HOFFNUNG

Finnland 2017, Farbe, 98 Min., dt. Fassung, Regie: Aki Kaurismäki, Darsteller: Sherwan Haji, Skari Kuosmanen u.a.
Khaled, ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki und will dort Asyl beantragen. Als die finnischen Behörden seine Rückführung anordnen, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. "Der richtige Film zu richtigen Zeit. Hier darf über all die Widrigkeiten des großen wie des kleinen Lebens tüchtig gelacht werden. Was für eine Befreiung." (taz)
(läuft vom 28. 4. bis 3. 5. jeweils um 20.15 Uhr)

"Filmreihe Vielfalt und Toleranz"
DIE ANDERE SEITE
DER HOFFNUNG
Finnland 2017, Farbe, 98 Min., dt. Fassung, Regie: Aki Kaurismäki
Khaled, ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki und will dort Asyl beantragen. Als die finnischen Behörden seine Rückführung anordnen, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström, ein ehem. fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten, seit kurzem aber Besitzer eines kleine Restaurants in Helsinki, findet Khaled schlafend in seinem Innenhof und stellt ihn als Putzkraft und Tellerwäscher an. (läuft vom 28. 4. bis 3. 5. jeweils um 20.15 Uhr)

"Filmreihe Vielfalt und Toleranz"
A UNITED KINGDOM
GB/Tschechien/USA 2016, Farbe, 111 Min., dt. Fassung, Regie: Amma Asante
Darsteller: David Oyelowo, Rosamund Pike u.a.
"Die englische Büroangestellte Ruth Williams verliebt sich 1947 in den schwarzen Jura-Studenten Seretse Khama, der als Thronnachfolger von Bechuanaland (dem heutigen Botswana) an seiner weißen Freundin auch noch festhält, als die britische Regierung und seine Stammesoberen ihn zum Abbruch der Beziehung drängen. Nach einer wahren Begebenheit erzählte Liebesgeschichte, getragen von hervorragenden Hauptdarstellern. Zugleich erzählt der Film von der Geburt eines Landes und vom alltäglichen Rassismus in Großbritannien und Afrika." (filmdienst) (läuft vom 4. bis 10. 5. jeweils um 18 Uhr)

WILDE MAUS
Österrreich/BRD 2016, Regie: Josef Harder, Darsteller: Josef Harder, Pia Herzegger, Georg Friedrich u.a.
Ein für seine zugespitzten Musikkritiken berüchtigter Redakteur einer Wiener Tageszeitung wird im Zuge von Sparmaßnahmen entlassen und stürzt in eine Midlife-Crisis. Seiner jüngeren Frau verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Vergeltung. Seine nächtlichen Rachefeldzüge gegen seinen ehem. Chef beginnen mit kleinen Sachbeschädigungen und steigern sich zum Terror. Eine bitter-schwarze Komödie über neurotische Stadtmenschen. (läuft vom 4. bis 10. 5. jeweils um 20.15 Uhr)

Preisverleihungsveranstaltung zum 7. Neustrelitzer Naturfilmfest
MENSCH! NATUR!
Publikumspreis für den Langfilm - gestiftet von der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz und mit 1.000 Euro dotiert: Der Regisseur und Kameramann Juliano Ribeiro Salgado ist zur Entgegennahme des Preises und zum Filmgespräch im Kino!!
DAS SALZ DER ERDE
Frankreich/Italien/Brasilien 2014, teilw s/w, 110 Min., teilw. OmU, Regie: Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado
40 Jahre lang hat der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt dokumentiert. Er wurde Zeuge von Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Beinahe wäre Salgado an dieser Aufgabe seelisch zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado darin den paradiesischen Orten der Erde und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten. (nur zur Preisverleihung am 11. Mai um 19.30 Uhr mit anschl. Gespräch)

Reihe Künstlerporträts / Filmwunsch
NEO RAUCH - GEFÄHRTEN UND BEGLEITER
BRD 2016, Farbe, 105 Min.
Regie: Nicola Graef
Neo Rauch ist einer der weltweit erfolgreichsten deutschen Maler seiner Generation. Seine Bilder faszinieren durch eine Art verrätselten Realismus; die Figuren scheinen wie aus der Zeit gefallen. Erstmals seit Jahren spricht Rauch vor der Kamera über seinen Zugang zur Kunst und über seine vom frühen Verlust der Eltern geprägte Lebensgeschichte. (läuft vom 12. bis 17. 5. jeweils um 18 Uhr)

DER HIMMEL WIRD WARTEN
Frankreich 2016, Farbe, 105 Min.
Regie: Marie-Castille Mention-Schaar
Der Film erzählt von zwei Mädchen in Paris, die aus ihrem bürgerlichen Idyll in die brutale Welt des Islamischen Staats (IS) ziehen. Eine viel zu wahre Geschichte, die "die Mechanismen der IS-Rekrutierung ebenso einfühlsam wie eindringlich auf einem schmalen Grat zwischen Dokumentation und Fiktion erforscht." (epdFilm) Ein immens kraftvolles, gnadenlos ehrliches und absolut authentisches Generationenporträt, welches fesselt, berührt und Hoffnung macht. (läuft vom 12. bis 17. 5. jeweils um 20.15 Uhr)

"film & kulinarisches"
DIE LETZTE SAU
BRD 2016, Farbe, 86 Min., Regie: Aron Lehmann, Darsteller: Golo Euler, Rosalie Thomass, Herbert Knaup u.a.
"Ein schwäbischer Bauer begibt sich nach einer Reihe schwerer Schicksalsschläge mit dem letzten ihm verbliebenen Schwein per Moped auf eine Reise in den Osten Deutschlands, was ihm turbulente Begegnungen mit Leidensgenossen beschert, die ebenfalls unter die Räder der Globalisierung geraten sind. Wider Willen mutiert er zum Rebellen gegen die Übermacht der Agrarkonzerne. Eine unterhaltsame Posse zwischen Heimatfilm und Road Movie …"
(läuft vom 18. bis 23. 5. jew. um 18 Uhr)

LION - DER LANGE WEG NACH HAUSE
Australien/GB/USA 2016, Farbe, 120 Min., dt. Fassung, Regie: Garth Davis
Der Film zeigt die Geschichte eines jungen Inders, der als fünfjähriges Kind auf einem Bahnhof verloren ging, im Labyrinth der Großstadt Kallkutta mutterseelenallein überlebt, von australischen Eltern adoptiert wurde und sich 20 Jahre später mithilfe von Google Earth auf die Suche nach seinem verlorenen indischen Heimatort und seiner dort lebenden Familie macht. Eine bewegende, emotionale Reise eines Menschen auf der Suche nach seinen Wurzeln. (läuft vom 18. bis 24. 5. jeweils um 20.15 Uhr)

Filmreihe "Kino verbindet"
"film & gespräch"
ALLES GUT
BRD 2016, Farbei, 99 Min., OmU
Regie: Pia Lenz
"Ein genau beobachtender Dokumentarfilm über zwei Jungen aus Mazedonien und Syrien, die mit ihren Familien in Hamburg gestrandet sind. ... was es bedeutet, sich in Deutschland als Geflüchteter einzuleben." (filmdienst) (läuft nur am 24. 5. um 18 Uhr im Kino 1 mit anschl. Gespräch im Kino 2)

I'AM NOT YOUR NEGRO
USA/Frankreich/Belgien/Schweiz 2016, teilw. s/w, teilw., 93 Min., OmU
Regie: Raoul Peck
"Essayistischer Dokumentarfilm über ein nachgelassenes Manuskript des afro-amerikanischen Schriftstellers James Baldwin (1924 - 1987), in dem er sich mit der Geschichte des Rassismus in den USA beschäftigt und sich an die Bürgerrechtler Medgar Evers, Malcom X und Martin Luther King erinnert. Die historischen Perspektiven verdichten sich zu einer erschütternden Gegenwartsdiagnose über weißen Wahn und Überlegenheitsfantasien." (filmdienst) (läuft vom 25. bis 31. 5. jeweils um 18 Uhr)

DIE FRAU IM MOND - ERINNERUNG AN DIE LIEBE
Frankreich/Belgien/Kanada 2016, Farbe, 121 Min., dt. Fassung, Regie: Nicola Garcia, Darsteller: Marion Cotillard u.a. "In der Provence der 50er Jahre wird die eigensinnige Gabrielle in die Ehe mit einem spanischen Saisonarbeiter gedrängt. Das Melodram besticht durch altmodische Erzählqualitäten und eine exzellente Besetzung." (epdFilm) "Eine optisch brillante Romanverfilmung die intensiv den Zwiespalt von Wahn und Wirklichkeit, Sehnsucht und Geduld inszeniert." (filmdienst) (läuft vom 25. bis 31. 5. jeweils um 20.15 Uhr)

kino 2

"film & gespräch"
In Zusammenarbeit mit der evang. Kirchengemeinde "Filmreihe zum Reformationsjubiläum" -
DER TOD DES WEISSEN PFERDES
BRD 1985, Farbe, 92 Min.
Regie: Christian Ziewer
Darsteller: Peter Franke, Dietmar Schönherr, Ulrich Wildgruber, Udo Samel uva.
Bauernkrieg 1525. Betrug und Gewalt herrschen, das alte Recht soll nicht mehr gelten. Da schlägt Frömmigkeit in offenen Widerstand um. Mythos gegen Marktgesetz, Überlebenswille gegen Dogma. Geschichte einer Zeitenwende. (läuft nur am 30. 3. um 19.30 Uhr - mit anschl. Gespräch mit Pastor Feldkamp und dem Regisseur Christian Ziewer)

TSCHICK
BRD 2016, Farbe, 93 Min., Regie: Fatih Akin, Darsteller: Nand Batbileg, Tristan Göbel u.a.
Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf "Geschäftsreise" ist, verbringt der 14jährige Außenseiter Maik Klingenberg die Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt "Tschick" auf. Andrej Tschichatschow stammt aus Russland, kommt aus einem Hochhaus in Berlin-Marzahn - und hat ein geklautes Auto dabei. "Mit seiner Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs Romanbestseller zapft Fatih Akin den inneren Jugendlichen an und erzählt auf wunderbar altmodische und wahrhaftige Weise von der großen Freiheit eines Abenteuersommers im geklauten Lada durch ostdeutsche Szenarien." (epdFilm) (läuft am 31. 3. und 1. 4. jeweils um 20 Uhr)

Interreligiöser Dialog - “film & gespräch”
NO LAND'S SONG - Ein einziges Konzert kann eine Revolution bedeuten
Iran/Frankreich/BRD 2014, Farbe, 95 Min., OmU, Regie: Ayat Najafi
Seit der Islamischen Revolution von 1979 ist es Frauen im Iran verboten, öffentlich Solo zu singen - zumindest vor einem männlichen Publikum. Die junge Komponistin Sara Najafi widersetzt sich der Zensur und den Tabus und ist fest entschlossen, in ihrer Heimatstadt Teheran ein offzizielles Konzert für weibliche Solosängerinnen zu organisieren. (läuft nur am 4. 4. um 19.30 Uhr mit anschl. Gespräch mit Pastor Feldkamp und dem Regisseur)

DEFA-Werkschau
"Eberhard Esche/Rolf Ludwig"
DAS ZWEITE LEBEN DES FRIEDRICH WILHELM GEORG PLATOW
DDR 1973, Farbe, 89 Min.
Regie: Siegfried Kühn
Darsteller: Fritz Marquardt, Gisela Hess, Lothar Warnecke, Eberhard Esche u.a.
"Ein 57jähriger Schrankenwärter gibt sich als sein 20 Jahre jüngerer Sohn aus, um an einem Qualifizierungslehrgang teilnehmen zu können. Er erbringt damit den Nachweis, dass der Mensch mehr ist und kann, als seine Akten über ihn aussagen. Eine satirische Komödie, die wegen ihrer kritischen Töne und der ungewöhnlichen Form beargwöhnt wurde und nur mit wenigen Kopien in die DDR-Kinos kam." (filmdienst)
(läuft nur am 7. 4. um 20 Uhr)

Reihe Künstlerporträts
ENJOY THE MUSIC -
DIE PIANISTIN EDITH KRAUS

Vom Wunderkind durch Theresienstadt nach Israel, BRD 2012, Farbe, 99 Min.
Regie: Wilhelm Rösing und Marita Barthel-Rösing
Der Film entfaltet das Leben einer Jahrhundertzeugin: Der Blick einer begnadeten Pianistin in die Weiten der eigenen Erinnerung. Eine respekt- und liebevolle Verbeugung vor einer großen Künstlerin, die im September 2014 hundertjährig gestorben ist. (läuft nur 8. 4. um 20 Uhr)

DIE GETRÄUMTEN
Österreich 2016, Farbe, 92 Min.
Regie: Ruth Beckermann
Darsteller: Anja Plaschg, Laurence Rupp
Der Briefwechsel zwischen den Lyrikern Ingeborg Bachmann und Paul Celan aus den Jahren 1948 bis 1967 wird zum Dokument einer komplizierten, heftig umkämpften Liebe und Freundschaft. (läuft am 14. und 15. 4. jeweils um 20 Uhr)

In Zusammenarbeit mit der evang. Kirchengemeinde "Filmreihe zum Reformationsjubiläum" - "film & gespräch"
DIE MÜHLE & DAS KREUZ
Schweden/Polen 2011, Farbe, 95 Min.
Regie: Lech Majewski, Darsteller: Rutger Hauer, Michael York, Charlotte Rampling
Dieser Spielfilm ist eine intelligente und betörend schöne Adaption des weltberühmten Brueghel-Gemäldes "Die Kreuztragung Christi", der es im buchstäblichen Sinne gelingt, das Bild zum Leben zu erwecken und uns seine komplexe Bildsprache und versteckte Bedeutungen zu enthüllen. "Eine inspirierende und verführerische Meditation über Geschichte, Religion und Kunst." ("The New York Times") (läuft nur am 20. 4. um 19.30 Uhr mit anschl. Gespräch mit Pastor Feldkamp aus Neustrelitz und Pastor Klaus-Dieter Kaiser, Direktor der evang. Akademie in Rostock)

LIKE SOMEONE IN LOVE
Frankreich/Japan 2012, Farbe, 109 Min., OmU, Regie: Abbas Kiarostami, Darsteller: Rin Takanashi, Tadashi Okuno
"Eine Studentin, ihr eifersüchtiger Freund und ein älterer Professor geraten in ein hintergründig inszeniertes Spiel mit falschen und zugeschriebenen Identitäten. In seinem ersten in Japan gedrehten Film erforscht der iranische Regisseur erneut die Kommunikations- dynamiken und schafft ein eindrucksvolles Werk mit visuellem Witz." (läuft am 21. und 22. 4. jeweils um 20 Uhr)

BOLSCHOI BABYLON
GB 2015, Farbe, 87 Min.
Regie: Nick Read
Skandal, Intrigen, Aufopferung, Schauspiel: Das berühmte Bolschoi-Theater in Moskau geriet 2013 in die Schlagzeilen, als sein künstlerischer Leiter Sergei Filin Opfer eines Säureattentats und bleibend entstellt wurde. Der Film nimmt das Ereignis zum Anlass, um das komplizierte Innenleben der russischen Kulturinstitution zu ergründen. "Ein Pflichtprogramm für Tanzliebhaber und empfehlenswert für alle, die ein gutes Drama schätzen." (The Daily Telegraph) (läuft am 28. und 29. 4. jeweils um 20 Uhr)

"Interreligiöser Dialog - film & gespräch"
SONITA
Iran/BRD/Schweiz 2015, Farbe,, 91 Min., OmU, Regie: Rokhsareh Ghaem Maghami
"Dokumentarfilm über eine 18jährige Afghanin, die von einer großen Karriere als Rapperin träumt. Doch ihre Familie hat andere Pläne: Die selbstbewußte Tochter soll bald verkauft werden, an einen Mann, den sie nicht kennt. Auf vielschichtige Weise beschreibt der Film, wie Mütter zu Komplizinnen einer unbarmherzigen Tradition werden …" (filmdienst) (läuft nur am 2. 5. um 19.30 Uhr mit anschl. Gespräch mit Pastor Feldkamp und dem iranischen Regisseur Ayat Najafi)

"Die Erinnerung darf nicht enden"
WIEN VOR DER NACHT
Frankreich / BRD / Österreich 2016, Farbe, 73 Min., Regie: Robert Bober
Dokumentarfilm-Essay über jüdische Lebenskultur in Wien und ihre Auslöschung durch den Holocaust. Der Film ist eine berührende Familiengeschichte, die sehnsuchtsvolle Annähreung an einen verlorenen Ort und eine Reflektion über jüdische Identität und Geschichte. (läuft vom 4. bis 6. 5. jeweils um 20 Uhr)

Filmwunsch
THE LADY IN THE VAN
GB 2015, Farbe, 105 Min., dt. Fassung
Regie: Nicholas Hytner
In den 70er Jahren parkt eine exzentrische ältere Obdachlose ihr klappriges Wohnmobil in der Einfahrt des englischen Dramatikers Alan Bennett, woraus sich eine 15 Jahre währende Dauersituation entwickelt. Der Film lebt von bittersüßen Dialogen sowie der hinreißenden Schauspielkunst der Hauptdar- stellerin. Eine anrührende Tragikomödie um zwischenmenschliche Beziehungsmuster. (läuft 12. und 13. 5. um 20 Uhr)

Filmwunsch
EUROPA -
EIN KONTINENT ALS BEUTE

BRD 2016, Farbe, 78 Min.
Regie: Christoph Schuch
"Die Legitimationskrise der Europäischen Union entlarvt die Idee einer prinzipiellen Wertegemeinschaft zunehmend als Illusion, die reale Machtverhältnisse kaschieren soll. Das dokumentarische Essay zeichnet ein beklemmend dichtes Szenario über die fundamentale Krise der Demokratie." (filmdienst) (läuft am 18. und 20. 5. jeweils um 20 Uhr)

"DEFA-Werkschau
Eberhard Esche/Rolf Ludwig"
MÄRKISCHE FORSCHUNGEN
DDR 1981, Farbe, 95 Min.
Regie: Roland Gräf
Darsteller: Hermann Beyer, Kurt Böwe, Jutta Wachowiak, Eberhard Esche u.a.
"Einen berühmten Literaturprofessor und einen unbekannten Dorfschullehrer verbindet die Liebe zu einem fast vergessenen, fortschrittlichen märkischen Dichter und Publizisten. … Eine geistvolle, psychologisch durchgezeichnete Komödie, die souverän auf dem schmalen Grat zwischen Komik und Tragik balanciert. Ein anspruchsvolles Werk von erstaunlicher Präzision." (lexikon des intern. films)
(läuft nur am 19. 5. um 20 Uhr)

Filmwunsch
JAZZCLUB - DER FRÜHE VOGEL FÄNGT DEN WURM
BRD 2004, Farbe, 84 Min., Regie: Helge Schneider, Darsteller: Helge Schneider, Susanne Bredehoft u.a.
Ein Jazz-Musiker in Mülheim/Ruhr schlägt sich als Zeitungsträger und Fischverkäufer durchs Leben. Ein skurriles und munteres Durcheinander aus grotesken Gags, exzellenter Jazz-Musik und humoristisch gebrochenen Schlaglichtern auf die Tristesse einer mittelgroßen deutschen Stadt. (läuft 25. - 27. 5. jew. um 20 Uhr)